Pornosexuelle — schwule oder gefährliche Sucht

Sex ist eine der ausdrucksstärksten Formen der Intimität zwischen zwei Menschen. Wenn der Partner jedoch vorübergehend nicht da ist, greifen viele Menschen zur Befriedigung ihrer körperlichen Bedürfnisse auf Pornografie zurück. Das ist keine Seltenheit, denn jeder Mensch masturbiert von Zeit zu Zeit.
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Eine andere Sache ist es, wenn Pornografie den Sex mit echten Menschen vollständig ersetzt. Auch wenn Sie öfter auf PornHub schauen als schreiben, oder wenn Sie eine „arbeitende“ Hand der Wärme einer Frau vorziehen, haben Sie vielleicht eine etwas andere Orientierung als andere. Psychologen und Sexologen nennen dies Pornosexualität.
Wer sind Pornosexuelle?
Wenn Pornografie oft genug und über einen längeren Zeitraum zur Selbstbefriedigung genutzt wird, kann sie zum einzigen Erregungsreiz werden und der Orgasmus kann die Form der Befriedigung nur biologischer Bedürfnisse annehmen, wenn auch sehr angenehmer. Ein solcher Mensch wird von seiner Sucht abhängig, wie ein Drogenabhängiger oder Alkoholiker.
Laut Medical Daily, einem medizinischen Online-Nachrichtenportal, erleben Pornosexuelle kein intimes Vergnügen mit ihren Partnern, sondern nur, wenn sie mit Pornografie allein sind. Natürlich ist es viel einfacher, keine Zeit mit Dating, Dating oder dem Aufbau einer Beziehung zu jemand anderem zu verschwenden. Es gibt keine Hoffnung, keine Enttäuschung, keinen Verlust. Andererseits sind die Personen im Video emotional und körperlich nicht in der Lage, auf den Zuschauer zu reagieren.
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Wahrscheinlich weiß niemand, was Pornografie ist. Manche sehen ihn fasziniert, andere wollen ihr Leben abwechslungsreicher gestalten und suchen nach neuen Positionen für sich.
Gefährlicher Sex für eine neue Ära
Lolita bedankte sich bei Schwulen
Es ist nicht verwunderlich, dass dieses Phänomen im digitalen Zeitalter aufgetreten ist, da kostenlose Online-Pornografie auch zu Hause unglaublich zugänglich und bequem geworden ist. Beispielsweise verzeichnete Pornhub in einer Überprüfung aus dem Jahr 2016 23 Milliarden Aufrufe oder 729 Personen pro Sekunde oder 64 Millionen Aufrufe pro Tag.
Eine 2014 von der Universität Cambridge in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichte Studie fand eine ähnliche Aktivität im ventralen Striatum bei Pornosüchtigen und Alkoholikern, die Fotos von Getränken betrachteten. Dies ist ein Bereich des Gehirns, der als „Belohnungszentrum“ bekannt ist und eine wichtige Rolle bei der Regulierung spielt, wie wir Freude an der Stimulation empfinden. Die Studie zeigte auch, dass das Ansehen von Videos für Pornosexuelle zu einer pathologischen Anziehungskraft wird, einhergehend mit einer Zunahme der „Dosis“, also dem Wunsch, öfter und länger Pornografie anzusehen.

Eine weitere aktuelle Studie, die auf der 112. Jahrestagung der American Urological Association vorgestellt wurde, ergab, dass der tägliche Kontakt mit Inhalten für Erwachsene die Fähigkeit eines Mannes beeinträchtigen kann, mit einem echten Partner eine Erektion zu erreichen. Darüber hinaus geben etwa 4 % der Männer an, dass sie lieber masturbieren und sich Pornografie ansehen, als Sex mit einer echten Frau zu haben.
Das wachsende Phänomen der Pornosexualität gibt Anlass zur Sorge, und heute klingt der Witz „Wer braucht Sex, wenn es Pornos gibt“ nicht mehr so lustig.






