Warum ist Japan der Geburtsort von BDSM? Oder Octopus Caress für eine lustvolle Muschi

Das Land der aufgehenden Sonne hat eine ganz besondere Einstellung zu BDSM im Besonderen und Sex im Allgemeinen. Hier treten überall sexuelle Symptome auf. Die japanische Haltung gegenüber BDSM unterscheidet sich von dem, was wir im Westen gewohnt sind. Vielleicht dreht sich alles um die Verbindung zwischen japanischen Anime-Comics und Hentai.
- Dominanz und Unterwerfung in der japanischen Kultur
- Ein wenig Geschichte: die sexuelle Kunst von Shunga
- Bondage — der Begründer des modernen Bondage
- Hauptnachteile: Missachtung der Einwilligung
In Japan wird diese Art von Pornografie anders behandelt als in Europa oder den USA — in erotischen Mangas. Es steht Minderjährigen nicht zur Verfügung. Und im Allgemeinen gibt es eine in Japan erfundene Version von BDSM, deren ursprüngliche Form die Kunst des Fesselns war.
Dominanz und Unterwerfung in der japanischen Kultur
Japan ist berühmt für seine strenge und klar definierte soziale Hierarchie. Vertikale Öffentlichkeitsarbeit durchdringt nahezu alle Tätigkeitsbereiche, insbesondere im Unternehmensumfeld. Diese Weltanschauung kann die Natur der japanischen Sexualität nur beeinflussen. Die Dynamik von Unterwerfung und Dominanz erstreckt sich auch auf das Intimleben. Für viele Japaner ist Unterwerfung eine Quelle des Stolzes. Es genügt, sich an den tapferen Samurai zu erinnern, der sein Leben gab, um seinen Meister zu beschützen.
Sex als Wert, kein Thema der Schande
Die Japaner sind ein verschwiegenes Volk und haben es nicht eilig, die Details ihres Privatlebens mit irgendjemandem oder irgendwohin zu teilen. Aber gleichzeitig sind sie nicht so von Schamgefühlen in Bezug auf Sex angesteckt wie Europäer. Was Letzteres betrifft, so wurde die Unterdrückung und Verleugnung der Sexualität in Europa maßgeblich durch die weite Verbreitung des Christentums geprägt. Traditionelle Überzeugungen betrachten viele Formen von Sex oft als sündige Handlungen. Anders sieht es in Japan aus, wo die Einstellung der Bevölkerung zu körperlicher Intimität völlig anders ist.
Ein wenig Geschichte: die sexuelle Kunst von Shunga
Die hohe Tradition der pornografischen Kunst in Japan reicht übrigens bis in die Edo-Zeit zurück, die von 1603 bis 1868 dauerte. Damals wurde die Kunst des Aktes geboren. Solche erotischen Drucke wurden Ukiyo-e genannt. Sie waren im gesamten mittelalterlichen Japan sehr beliebt. Grundsätzlich wurden Schnitzereien auf Holzoberflächen angebracht. Und die Kunst der erotischen Darstellung selbst wurde Shunga genannt.
Erotische mittelalterliche Gravuren zeigten verschiedene Zeichen des japanischen Sexuallebens. Ihre Helden waren sowohl jung als auch alt. und Anhänger des traditionellen Sex sowie Homosexuelle. Was stellten Shunge-Objekte dar?
Oftmals entwickelte sich aus der skulpturalen Intrige ein lautstarker Sexskandal, der sich in den prächtigen und gepflegten Kaiserpalästen und an den Mauern frommer Klöster abspielte. Das Shogunat (die damals herrschende Körperschaft) unternahm mehrere Versuche, diese Kunstform zu verbieten. Trotz des Verbots existierte Shunga jedoch weiter.

Daher verfügt diese Kunst über ein umfangreiches Erbe, das von einer Art „Kama Sutra“, bekannt als die achtundvierzig Felder, bis hin zu verschiedenen künstlerischen Darstellungen der Ästhetik der Knechtschaft reicht. Eine der Skulpturen zeigt beispielsweise eine Frau, die sexuelles Vergnügen durch die Tentakel eines riesigen Oktopus verspürt, der sie umfängt.
Das abgebildete Mädchen genießt die Leidenschaft und ist offensichtlich damit beschäftigt, wie die großen und knarrenden Tentakel sie lieben und für sie sorgen. Dieses Gemälde heißt übrigens „Der Traum der Fischersfrau“. Gemalt von einem Künstler namens Katsushika Hokusai.
Kinbaku — der „Vorfahre“ des modernen Bondage
Man geht davon aus, dass Kinbak, die Kunst des Buchbindens, ihren Ursprung in der Frühzeit hat. Während der Edo-Zeit war das Fesseln eine Form der Bestrafung von Sklaven. Als Vorläufer des BDSM wurde Kinbak erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts gegründet.
Kürzlich sagte ein großartiger Kinbaka-Fan, dass der Wert dieser Kunstform für jeden offensichtlich geworden sei. Der Grund dafür ist die weit verbreitete Verwendung minderwertiger Pornografie. In der Praxis ist es jedoch ziemlich schwierig, die obligatorische japanische Kunstform zu beherrschen. Dies erfordert viel Übung.

Wo und wie viel?
Wir sind sicher, dass der Wunsch, eine der japanischen BDSM-Communities zu besuchen, ausgereicht hat, um Sie anzumachen. Wer einen Abend mit anderen Fans orientalischer Kunst verbringen möchte, sollte sich in eine der Themenbars begeben. Normalerweise kostet dieser Eintritt für Männer etwa 7. 000 US-Dollar (ca. 60 US-Dollar) und für Frauen 2. 000 US-Dollar (ca. 17 US-Dollar). Liebling, oder? Und in diesem Betrag sind Getränke und Speisen nicht enthalten.
Alkohol
Japaner haben einen anderen Umgang mit Alkohol und unterscheiden sich darin auch von Europäern. Nein, das ist keine Standhaftigkeit und Standhaftigkeit gegenüber Versuchung und Versuchung. In vielen japanischen Einrichtungen, die BDSM-Veranstaltungen veranstalten, werden die Gäste ausgecheckt. Und sie trinken ziemlich viel. Das Personal greift in diesen Prozess nicht ein.
Hauptnachteil: Missachtung der Einwilligung
Die Japaner schenken der Zustimmung der Unterwürfigen, an dem Prozess teilzunehmen, selten viel Aufmerksamkeit. Zumindest für sie ist es nicht so wichtig wie für die Europäer. Deshalb sollten Sie äußerste Vorsicht walten lassen, wenn Sie im BDSM eine unterwürfige Stellung einnehmen wollen. Wenn Sie nach Japan reisen, um in einen der BDSM-Clubs zu kommen, lernen Sie ein paar japanische Sätze, mit denen Sie Ihren Partner bitten können, den Vorgang zu stoppen.






