Wo leben die einsamsten Frauen?

Diese Stadt ist voller alleinstehender Frauen, die keine Liebe finden.

In dieser Stadt in Pennsylvania gibt es deutlich mehr Frauen als Männer.

Artikelzusammenfassung:

Was sind die Gründe für dieses Ungleichgewicht der Geschlechter?

Auf 100 Frauen kommen 86 Männer.

Laut den neuesten Statistiken leben in Philadelphia etwa 90. 000 mehr Frauen als Männer.

Anders ausgedrückt: Auf 86 Männer kommen 100 Frauen.

An dieser Stelle reiben sich alleinstehende Männer weltweit ungeduldig die Hände.

Aber lesen Sie nicht gleich weiter und kaufen Sie sich ein Flugticket. Es gibt noch viel zu lernen.

Das Ungleichgewicht der Geschlechter ist so offensichtlich, dass es offen angesprochen wird. Jeder Prominente teilt seine Sicht der Dinge. Nehmen wir Thelma Kennerly. Sie leitet die Küche der Methodistenkirche in Tioga. Auf die Frage, warum es in Philadelphia ihrer Meinung nach einen eklatanten Männermangel gibt, stand sie bei der Zeremonie nicht auf: „Philadelphia ist eine Stadt der Frauen. Unsere Männer sind tot oder im Gefängnis. Aber unsere Frauen sind noch da. Sie sind die Stärksten.“

Diese kühne Aussage könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Betrachten wir die Altersgruppe der unter 18-Jährigen. Hier sieht es anders aus — es gibt mehr Jungen als Mädchen.

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Wissenschaftler sagen, dass alleinstehende Frauen am glücklichsten sind.

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Bis zum Alter von 65 Jahren verschärft sich diese Ungleichheit noch weiter. Die Gründe dafür sind Gefängnisaufenthalte, Armut und Gewalt.

Leider trägt die Inhaftierung zu 20 % der sogenannten Geschlechterungleichheit in Philadelphia bei. Rund 13. 000 Männer sind in staatlichen Einrichtungen außerhalb der Stadt inhaftiert.

Darüber hinaus können Bewegungsmangel und schlecht bezahlte Jobs in Verbindung mit einem ungesunden Lebensstil (Rauchen, Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum) die Lebenserwartung anderer Männer in Philadelphia verkürzen. Genetische Faktoren dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Frauen seien widerstandsfähiger, sagt Janet Krizan, Ernährungsanthropologin an der Universität von Pennsylvania. Sie haben ein besseres Immunsystem und leben in der Regel länger als Männer.“ Männer sind zudem sorgloser, was ihre Gesundheit angeht. Sie sagen: „Ich muss meinen Blutdruck nicht im Auge behalten, der ist normal.“ „Und meine Prostata ist in Ordnung, alles ist in Ordnung!“, sagt Doris Kitt, Sprecherin einer gemeinnützigen Organisation, die Dienstleistungen für Senioren anbietet. Laut Daten aus dem Jahr 2017 ist diese Entwicklung landesweit zu beobachten: In den Vereinigten Staaten leben etwa 165 Millionen Frauen und 159 Millionen Männer.

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