Neue Studie: Emojis verschicken, Dates bekommen
Viele halten Emojis für überflüssig und sehen sie als Ausdruck von „Familienpsychologie“. Die Psychologie betrachtet harmlose Emojis oft als Ausdruck von Hysterie und Prahlerei. Studien zeigen jedoch, dass Emojis einen sehr positiven Einfluss auf das Liebes- und Sexualleben haben können. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie der Wissenschaftler Gesselman und Garcia.
Inhalt des Artikels:
Warum wir Emojis verwenden
Menschen verwenden Emojis aus verschiedenen Gründen. Manche nutzen sie, um ihren Liebesnachrichten eine persönlichere Note zu verleihen. Andere drücken damit Gefühle und Emotionen aus. Außerdem glauben sie, dass Emojis die Kommunikation beschleunigen. Manche finden sie einfach modisch. Mit anderen Worten: Jeder benutzt Emojis, und man sollte sie nicht ignorieren. Psychologen glauben, dass Emojis Sinneseindrücke viel besser ausdrücken als Worte. Eine Frau könnte einem Mann zum Beispiel schreiben: „Du hast mich drei Tage nicht angerufen. Mir ist es jetzt egal, wo du bist und mit wem.“ Diese Nachricht lässt sich unterschiedlich interpretieren. Ohne Emojis wäre der Mann froh, sein Desinteresse nicht erklären zu müssen. Er würde das Gespräch vielleicht sogar beenden und sich einer neuen Leidenschaft zuwenden.
Fügt eine Frau jedoch ein lächelndes Teufels-Emoji hinzu, ändert sich die Bedeutung der Nachricht drastisch. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Abschwächung negativer Emotionen. Es ist bekannt, dass negative Emotionen, die in der Kennenlernphase auf eine andere Person gerichtet sind, den ersten Eindruck ruinieren können. Zeigt eine Frau beispielsweise beim ersten Date Aggression gegenüber einem Mann, ist es höchstwahrscheinlich auch ihr letztes. Emojis hingegen ermöglichen einen subtileren Ausdruck von Emotionen. Man wirkt wütend oder „spielt“ es nur vor. Tatsächlich kann ein beleidigtes oder wütendes Gesicht in gewisser Hinsicht nicht mit voller Ernsthaftigkeit betrachtet werden.
Wie die Studie durchgeführt wurde
So haben Glazelman und Garcia von der Kinsey University bewiesen, dass die häufige Verwendung von Emojis zu häufigeren sexuellen Kontakten und Verabredungen beiträgt. In der ersten Studie analysierten die Forscher Daten aus einer Umfrage unter 5. 327 alleinstehenden US-Bürgern. Das Alter der Teilnehmer lag zwischen 18 und 94 Jahren. Die meisten von ihnen waren heterosexuell (87 %).
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Die Teilnehmer mussten sagen, ob sie Emojis verwenden und wenn ja, warum. Ihnen wurden auch mehrere Fragen zu ihrem Sexual- und Privatleben gestellt. Das zeigten die Ergebnisse.
- 38 % gaben an, dass sie dies nie tun.
- 29 % — fast nie;
- 28 % — sie fügen Nachrichten regelmäßig Emojis hinzu
- 3 % — Verwenden Sie in jeder Nachricht mindestens ein Emoticon.
- 2, 5 % — Senden Sie Nachrichten mit mehreren Emojis.
Den Ergebnissen dieser Studie zufolge wurde festgestellt, dass eine häufigere Verwendung von Emojis mit mehr Terminen pro Jahr verbunden ist. sowie häufigerer Geschlechtsverkehr.
Eine weitere wissenschaftliche Studie
Davor hatte Diana am meisten Angst — der Smiley hatte ein Mädchen!!! Wird es keine Paare mehr wie Diana und Smiley geben?
Die Verwendung von Emojis war in dieser Stichprobe von Probanden häufiger. Nur 3 % der Befragten gaben an, noch nie Emojis mit einem neuen Bekannten verwendet zu haben. Im Gegensatz zu den Ergebnissen der ersten Studie war die Verwendung von Emojis auch nicht mit einer Zunahme der Anzahl von Verabredungen verbunden. Es war jedoch mit häufigerem Geschlechtsverkehr verbunden. Darüber hinaus fiel es Emoji-Liebhabern beim Sex leichter, eine dauerhafte körperliche Intimität mit ihren neuen Partnern aufzubauen. Es war wahrscheinlicher, dass sie nach dem ersten Date eine Beziehung eingingen.
Einige Erläuterungen
Es ist zu beachten, dass diese Studie einige Einschränkungen aufweist. Insbesondere haben die Autoren nicht darauf geachtet, welche Art von Emoji die Menschen verwenden. Ob Herzen, Lächeln oder Kuss-Emojis, der kokette kleine Teufel wurde in der Studie nicht erwähnt. Darüber hinaus ging es den Wissenschaftlern nur um das Versenden von Emojis, nicht aber um deren Gegenleistung. Die Erkennung von Emojis durch die andere Partei ist ein mögliches Interessengebiet für weitere Forschung.
Fazit
Was sind die Schlussfolgerungen? Wissenschaftler glauben, dass Menschen, die Emoticons in der Kommunikation verwenden, emotionaler und offener für Kommunikation sind als andere. Sie sind auch in der Lage, ihre Gefühle leichter auszudrücken und sie auf relevante und verständliche Weise zu kommunizieren. Mit anderen Worten: Die Verwendung von Emojis zeigt an, dass eine Person zur Selbstoffenbarung fähig und bereit ist, sich die Zeit zu nehmen, um emotionale Intimität herzustellen. All dies schafft eine gute Grundlage für neue Bekanntschaften und ein neues Sexualleben.






