Schaden, Nutzen oder Nutzlosigkeit: 6 Mythen über Masturbation entlarven

Susan Kelogpad, Ph. D., Präsidentin des Pennsylvania Center for Women“s Sexology, charakterisiert Masturbation als eine natürliche körperliche Funktion, so natürlich wie Atmung und Hygiene. Allerdings ist dieses Sexualverhalten immer noch von Geschichten und Fehlinformationen umgeben.
Inhalt des Artikels:
Mythos 1: Menschen in Beziehungen masturbieren nicht. Justin Marie Shuey, Ph. D., ein staatlich geprüfter Sexualtherapeut in Philadelphia, erklärt das
Mythos 2: Übermäßige Masturbation kann zu erektiler Dysfunktion führen. Impotenz ist keine Folge von Masturbation. Allerdings kann es vorkommen, dass man sich an bestimmte Arten von Empfindungen gewöhnt, was es schwierig macht, mit einem Partner einen Orgasmus zu erleben.
Mythos 3: Masturbation ist kein normaler Teil der sexuellen Entwicklung. Eine in der amerikanischen medizinischen Fachzeitschrift Jama Pediatrics veröffentlichte Studie, an der mehr als 800 Teenager im Alter von 14 bis 17 Jahren teilnahmen, ergab, dass 74 % der Jungen und mehr als 48 % der Mädchen regelmäßig masturbierten. „Es ist eine großartige und völlig sichere Möglichkeit, die sexuellen Bedürfnisse von Teenagern zu befriedigen“, sagt Dr. Shuey.
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Mythos 5: Man kann sich an Masturbation gewöhnen und zu oft damit anfangen. Dr. Susan Spud sagt, dass die Ursache der körperlichen und emotionalen Abhängigkeit von Masturbation eine psychische Störung ist, bei der es unmöglich ist, an etwas anderes zu denken. Psychische Probleme führen selten zu anhaltender und übermäßiger Masturbation. Meistens handelt es sich hierbei um ein vorübergehendes Phänomen, das den Menschen hilft, mit Stress umzugehen.

Mythos 6: Menschen masturbieren nur, wenn sie alleine sind. Manche Paare machen es lieber gemeinsam, sie genießen es, sich gegenseitig zu beobachten, und gegenseitiges Masturbieren ist eine tolle Möglichkeit, Safer Sex zu haben.






