3 Möglichkeiten, wie Stress Ihre Sexualität zerstört

Wie Stress tötet

Maai Wismann ist eine dänische Sexologin mit 10 Jahren Erfahrung. Sie hat für das Gottman Institute einen Artikel darüber geschrieben, was Sie von chronischem Stress erwarten können und wie Sie Mythen über seine Auswirkungen auf Ihr Sexualleben bekämpfen können.

Inhalt des Artikels:

Mythen schaden mehr als sie nützen

Seien wir ehrlich, die Menschen setzen sich selbst viel Stress aus, sagt Maai. Im Laufe der Jahre hat sie als Sexologin mehr als 1. 000 Patienten behandelt und die wichtigsten Missverständnisse und Ängste im Zusammenhang mit Stress aufgelistet

Mythos 1: Stress beeinflusst romantische Gefühle und führt zur Scheidung.

Mythos 2: Wenn das sexuelle Verlangen einmal verschwunden ist, wird es nie wieder zurückkehren.

Mythos 3: Wenn wir unseren Partner nicht anziehen, wenn wir gestresst sind, wird er uns mehr lieben.

Diese Denkweise ist destruktiv. Wenn wir uns davon überzeugen, dass der Schaden irreversibel ist, fühlen wir uns nicht mehr stark genug, um der Selbstzerstörung zu widerstehen.

Warum beeinträchtigt Stress überhaupt Ihr Sexualleben?

Wenn Partner Stress nicht gemeinsam als Team bewältigen können, ist die Beziehung geschädigt. Es gibt drei Möglichkeiten, wie Stress Ihr Sexualleben ruinieren kann.

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Endloser Stress ist in der heutigen Zeit zu einem ständigen Begleiter des menschlichen Lebens geworden. Mit jeder Sekunde werfen uns Fernsehen, Radio und Internet mehr zu.

Zwei Nervensysteme

Das sympathische (Beschleuniger, „Gas“) und das parasympathische (Verzögerer, „Bremse“) Nervensystem sind zwei Nervensysteme, die die Reaktion des Körpers auf Ereignisse und Erfahrungen steuern. Normalerweise funktioniert dieser Mechanismus einwandfrei, aber unter ständigem Stress verliert der Körper mit der Zeit die Fähigkeit, „langsamer“ zu werden — unsere Reaktionen werden aggressiv und der Körper wird müde.

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Hormonelle Veränderungen

Bei anhaltendem Stress beginnt der Körper, mehr Stresshormon Cortisol zu produzieren. Dies führt zu einem Absinken des Testosteronspiegels.

Stress ersetzt Intimität durch Einsamkeit

Es beeinflusst nicht nur unser Hormonsystem, sondern auch unsere sozialen Verbindungen, Beziehungen und unsere Psyche. Sie beginnen, Intimität zu meiden, weil sie anderen keine Aufmerksamkeit schenken können.

Was tun?

Zunächst einmal rät Maai, dass man zur Überwindung von Schwierigkeiten als Team zusammenarbeiten muss. Dadurch wird nicht nur die Bindung zwischen dem Paar gestärkt, sondern auch das Selbstwertgefühl beider Partner gesteigert.

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