Diskriminierung von Männern oder umgekehrter Sexismus

Der Ausdruck „Maskulinismus“ oder „umgekehrter Sexismus“ bringt viele Menschen zum Lachen, insbesondere den radikalen Feminismus. Welcher Art von Verfolgung oder Einschränkungen ist der männliche Teil der Bevölkerung eigentlich ausgesetzt? Tatsächlich gibt es genügend Beispiele für umgekehrten Sexismus, sodass dieses Thema erforscht werden muss.
Inhalt des Artikels:
Männlichkeit
Seit jeher weist die Gesellschaft Männern und Frauen bestimmte Geschlechterrechte un d-pflichten zu. Der Begriff Männlichkeit selbst bezieht sich auf eine Reihe physischer und psychischer Merkmale, die mit Männern verbunden sind. Allerdings bedeutet die Rollenverteilung unter Männern nicht, dass sie diese Rollen auch erfüllen können. Geschlechterstereotype machen Frauen von Männern „abhängig“, diese unterliegen jedoch zusätzlichen Verpflichtungen und Anforderungen. Die moderne Gesellschaft gibt Frauen, der Hälfte der Bevölkerung, das Recht, selbstständig Entscheidungen zu treffen, materielle Vermögenswerte zu besitzen und sich am politischen Leben zu beteiligen.
Ein echter Mann
Wenn Sie also ein Mädchen fragen, was ein „richtiger Mann“ tun sollte, erhalten Sie die folgende Liste.
- Sie müssen über hohe körperliche Fähigkeiten in Form von Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit verfügen (in der Lage sein, jedes Gewicht zu heben und vorsichtig zu tragen).
- Lassen Sie nicht zu, dass Krankheiten ihre Fähigkeiten einschränken.
- Sie haben keine Angst davor, sich mit Gegnern „von Angesicht zu Angesicht zu treffen“, da sie diese körperlich unterdrücken können.
- Strebt nach Unabhängigkeit, ist eine Führungspersönlichkeit, verfügt über Geschäftssinn und ergreift bei allem, was er tut, die Initiative.
- Hat „seine Hände an den richtigen Stellen“, um vom Waschbecken bis zum neuesten Ultrabook alles zu reparieren.
- Sie müssen über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um alle Bedürfnisse der Familie zu decken. Besitzt eine Wohnung, ein Ferienhaus und ein Auto.
- Die Arbeit geht immer an einen „renommierten“ Arbeitsplatz. Karrierewachstum wird nicht diskutiert.
- Männer sollten nicht an sich selbst zweifeln oder Anzeichen von Unentschlossenheit oder Müdigkeit zeigen. All dies ist eine Schwäche, die dem stärkeren Geschlecht keine Chancen bietet.
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Seit ihrer Kindheit rätseln viele Mädchen darüber, wie sie „das Richtige“ finden können. Oftmals beinhaltete dieses Bild das Konzept von „karokagathia“ — freundlich, ehrlich und schön.
Dies ist keine vollständige Liste der Pflichten „echter Männer“. Aber kurz gesagt, das sind Punkte, die oft von Anhängern von Geschlechterstereotypen gehört werden. Die Kritik des Autors bedeutet nicht, dass ein Mann schwach, feige oder arbeitslos sein sollte. Nur, dass jeder Mensch das Recht hat, seinen eigenen Lebensstil zu wählen und nicht dafür stigmatisiert werden sollte.
Natürlich halten nicht alle Menschen eine solche Liste für selbstverständlich. Die rationalsten Vertreter der Gesellschaft würden sagen, dass dies Unsinn ist. Aber allein die Existenz von Menschen, die fest an „echte Männer“ glauben, macht das Bild der Diskriminierung von Männern noch trauriger.

Umgekehrter Sexismus
Reproduktionsrechte und das Strafgesetzbuch
Aber was ist, wenn ich frage, ob es im Strafgesetzbuch beispielsweise Bestimmungen zur Vergewaltigung von Männern gibt? Es ist ganz einfach, selbst die Formulierung „Vergewaltigung“ gilt nur für Frauen. Ist das nicht eine Diskriminierung von Männern?
Hier sind einige weitere interessante Fakten.
- Es ist das Mädchen, das sich für die Einnahme von Verhütungsmitteln entscheidet und so die Entscheidung ihres Mannes, schwanger zu werden, ohne ihr Wissen kontrollieren kann. Die Empfängnisverhütung für Männer ist eingeschränkter (Kondome, Operationen, Hormone, die die Spermatogenese verhindern).
- Das Mädchen entscheidet über die Geburt oder Abtreibung.
- Frauen können eine künstliche Befruchtung bei einer Samenbank bezahlen.
Es ist töricht zu leugnen, dass die Natur dem männlichen Teil der Bevölkerung hervorragende körperliche Fähigkeiten und geistige Stabilität verliehen hat. Somit sind Männer und Frauen grundsätzlich gleichberechtigt. Daher könnte es sich, zumindest als soziales Experiment, lohnen, jedem die völlige Entscheidungsfreiheit zu geben. Mal sehen, wie sich ein Mann in der Rolle eines Fußpflegers oder einer Elektrikerin fühlen wird, ohne zynischen Angriffen anderer ausgesetzt zu sein.






