Nackte Statistiken: Pornokonsum und seine Auswirkungen auf Beziehungen

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Zwei aktuelle Studien, die in der amerikanischen Fachzeitschrift Sex Research veröffentlicht wurden, werfen Licht auf die Muster des Pornografiekonsums.

Inhalt des Artikels:

Schaden oder Nutzen?

Im Allgemeinen gibt es zwei Hauptansichten zur Pornografie. Manche Leute glauben, dass daran nichts auszusetzen sei — dass es sich um eine „sexuell explizite“ Form der Pornografie handele. Andere sind davon überzeugt, dass Erotikvideos die Menschen am negativsten beeinflussen. Andere sind davon überzeugt, dass der Gebrauch von Pornografie zu gesundheitlichen Problemen führt. Welcher dieser Standpunkte ist richtig?

Ergebnisse einer in den USA durchgeführten Umfrage

Für diese Studie wurden Daten der groß angelegten Sozialbefragung GSS verwendet. In den Vereinigten Staaten gilt diese Art von Umfrage als die zuverlässigste in der Sozialforschung. Das GSS verfolgt seit 1972 demografische und Verhaltensänderungen in der Gesellschaft und wird von der US National Science Foundation finanziert.

Daher wurden die Probanden in dieser Studie gebeten, einen Fragebogen mit den folgenden Spalten auszufüllen.

  • „Wie viele Sexualpartner hatten Sie im letzten Jahr?“
  • „Wie viele Sexualpartner hatten Sie in den letzten fünf Jahren?“
  • „Haben Sie beim letzten Geschlechtsverkehr ein Kondom benutzt?“
  • „Haben Sie jemals auf bezahlte sexuelle Dienste zurückgegriffen?“
  • „Wie denkst du über vorehelichen Sex mit Erwachsenen?“
  • „Wie denkst du über Teenager-Sex?“
  • „Hatten Sie jemals illegalen Sex gehabt?“
  • „Wie denkst du über Pornografie?“

Insgesamt wurden 14. 193 Männer befragt.

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Vielleicht hätten die Franzosen über solche Fragen nachdenken können, aber leider übernahmen die Esten den Staffelstab, weil sie zu sehr mit ihren eigenen Fragen beschäftigt waren.

Was waren die Ergebnisse? In den 1970er Jahren wurde festgestellt, dass nur 26 % der Männer sich Pornografie ansehen. Im Jahr 2000 waren es bereits 34 %. Die Autoren der Studie schätzen, dass der Pornografiekonsum jedes Jahr um 0, 5 % zunimmt.

Sie fanden auch heraus, dass Fans von Erotikvideos eher eine positive Einstellung gegenüber Teenager-Sex, körperlicher Nähe zur Ehe und familiären Bindungen hatten. Die Forscher befürchteten, dass in dieser Kategorie Sexdienstleistungen eher aus Geldgründen und wegen mehrerer Sexualpartner beeinträchtigt würden. Erstens können sexuelle Verhaltensstrategien die Gesundheit von Männern ernsthaft beeinträchtigen.

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Pornografie und Beziehungen: Statistik

Eine weitere Studie von Franklin Paulsen und Deanna Busby aus dem Jahr 2013 untersuchte die Auswirkungen von Pornografie auf die allgemeine sexuelle Zufriedenheit. Wissenschaftler fragten 617 Männer und Frauen, ob sie sich pornografische Videos angesehen hätten und ob sie mit ihrem Sexualleben und ihren Beziehungen zufrieden seien.

Es stellte sich heraus, dass 64 % der Frauen angaben, noch nie Pornografie gesehen zu haben. 30 Prozent tun dies weniger als einmal im Monat.

Bei den Männern schauten 10 % dreimal oder öfter pro Woche Pornografie. 16 % — 1-2 mal pro Woche. 31 % schauen sich weniger als einmal im Monat Erotikvideos an. Die Forscher untersuchten auch den Zusammenhang zwischen diesen Maßnahmen und der allgemeinen sexuellen Zufriedenheit und kamen zu einem Ergebnis. Das Anschauen von Pornofilmen von Männern wirkt sich negativ auf das Sexualleben eines Paares aus. Forscher fanden heraus, dass viele Frauen bereit waren, eine Beziehung zu verlassen, nachdem sie von der Pornografiesucht ihres Ehepartners erfahren hatten.

Eine andere Studie ergab jedoch, dass das gemeinsame Anschauen von Pornografie zu einer erhöhten sexuellen Zufriedenheit führen kann. Die meisten Männer und Frauen schauen sich Pornografie jedoch lieber alleine an.

Daher ist noch nicht ganz klar, wie sich Pornografie auf persönliche Beziehungen auswirkt. Weitere Forschung in diesem Bereich ist erforderlich, um Licht in dieses komplexe Thema zu bringen.

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