Wie erkennt man die Grenze zwischen Normalität und Sucht beim Sex?
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Wie würden Sie ein unaufhörliches sexuelles Verlangen beschreiben, mehrmals am Tag Sex zu haben, regelmäßig den Partner zu wechseln und mit mehreren Frauen oder Männern gleichzeitig sexuelle Beziehungen zu haben? Viele nennen es hypersexuelles Verhalten, andere beschreiben es als moralische Freiheit.
Der Sexologe Dr. Robert Weiss, Chief Clinical Research Officer bei Seeking Integrity LLC, glaubt, dass dieses Phänomen auf spezifischen Veränderungen in dem Teil des Gehirns beruht, der für das sexuelle Verlangen verantwortlich ist. In der neuesten Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5) hat die American Psychiatric Association beschlossen, „Sexsucht“ nicht als Störung einzustufen, da es keine ausreichenden Beweise dafür gebe, dass Hypersexualität ein psychisches Gesundheitsproblem sei.
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Viele Paare praktizieren Oralsex, um ihr Intimleben aufzupeppen. Gleichzeitig halten viele diese Art der Liebkosung für absolut ungefährlich.
Die Debatte darüber, ob es sich hierbei um eine psychische Störung oder lediglich um eine Veränderung des Sexualverhaltens handelt, wird jedoch immer noch heftig diskutiert. Von besonderem Interesse ist das Argument, dass während hypersexuelles Verhalten bei Männern durch einen erhöhten Testosteronspiegel gerechtfertigt werden kann, die Grundlage für übermäßiges sexuelles Verlangen bei Frauen Promiskuität ist.
Es ist ein schmaler Grat zwischen Sexgenuss und Perversität.
Viele Männer sind stolz auf ihre Sexsucht und gehen offen damit um. Unter ihnen sind der professionelle Drogenabhängige Russell Brand, die Sängerin Mig Jagger und der Schauspieler Jack Nicholson. Die Zahl der Frauen, mit denen sie schliefen, schwankt zwischen 1. 000 und 4. 000.

Bisher konnte niemand feststellen, wie viel Sex jeder Mensch braucht. Und es ist sehr schwierig, die Grenzen zwischen normalem und hypersexuellem Verhalten zu definieren. In einem sind sich Experten jedoch einig. Wenn sich Ihre Sexbesessenheit nicht negativ auf Ihr Leben oder das Ihrer Mitmenschen auswirkt, handelt es sich nicht um eine psychische Störung. Die Hauptsache ist, Ihre Wünsche zu kontrollieren.






