„Ich lebe im 18. Jahrhundert — seht euch meine Kleidung an!“
Dieser Finne weigert sich, moderne Kleidung zu tragen, weil er sich von der Mode des 18. Jahrhunderts inspirieren lässt. Was ist schon so lange in Mode?
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Lolita
Nein. Viitama war ein sehr junges Mädchen, fast 20 Jahre alt. Sie arbeitet in einem Bekleidungsgeschäft und stellt selbst die modischsten Kunden in den Schatten. Seit über fünf Jahren kleidet sich Viitama im japanischen Lolita-Stil. Es ist eine Art japanische Subkultur. Es ist eine Mischung aus japanischer Kultur und viktorianischer Ästhetik und bietet denselben wiedererkennbaren und raffinierten „Lolita-Stil“. Ich besitze etwa 30 Kleider. Dazu jede Menge Accessoires, Blusen und Socken. Jedes Kleid kostet etwa 200 Euro (etwa 18. 000 Rubel). Ich denke, ich habe bereits mindestens 10. 000 Euro (etwa 900. 000 Rubel) für meine Garderobe ausgegeben. Aber ich finde es keine Zeitverschwendung. „Es ist mein Hobby.“ Der Lolita-Stil ist extrem beliebt. Er entstand in den 1990er-Jahren in Tokio. Er zeichnet sich durch außergewöhnliche Weiblichkeit aus und kombiniert die klassischsten Gothic-Elemente mit einem sehr niedlichen Look.
Siehe auch: Ein Mädchen lebt seit Jahren in einem pinken Barbiehaus ich habe sieben Jahre Erfahrung als Journalistin. Ich kenne mich bestens mit Medienberichterstattung aus und analysiere auch ausländische Quellen. Die Modewelt ist vielfältig.
Ursprünglich war der Stil mit der feministischen Bewegung in Japan verbunden. Er protestierte gegen traditionelle Geschlechternormen und die patriarchalen Erwartungen des Landes an Frauen. Heute kann man ihn sogar als Mainstream bezeichnen (sehr beliebt). Gothic-Lolita-Kleider werden in vielen Online-Shops verkauft und sind sehr gefragt. Nein, sie liebt auch Korsetts, Federn, weite Ärmel, Rüschen und Schleifen. Ihr gefällt, dass sich Anklänge an andere Epochen in ihrer Kleidung wiederfinden. Ich fühle mich in diesen Kleidern sehr selbstbewusst. „Sie geben mir ein gutes Gefühl und sehen attraktiv aus. Ich will keine Jeans oder T-Shirts tragen — die stören mich nicht.“ Das Mädchen entdeckte diesen Stil, nachdem sie den Anime „Rozen Maiden“ gesehen hatte. Die Anime-Mädchen in ihren süßen Kleidern inspirierten sie, ihren Look zu verändern. Nopas Schule war ruhig und unauffällig, deshalb erkannte sie niemand. Als sie anfing, sich auffälliger zu kleiden, suchten sich ihre Klassenkameraden ein Ziel für sie aus. Aber nein, sie gaben ihre Liebe zur japanischen Kleidung nicht auf. Heute geht es dem Mädchen gut, und sie hat eine Freundin gefunden, die sie versteht und sich im gleichen Stil kleidet. Das Mädchen erzählt: „Ich bin eine extrem introvertierte Person, deshalb bin ich sehr dankbar, endlich so nette Menschen kennengelernt und Unterstützung erfahren zu haben.“






