Interessantes Paradoxon: Kampfsport ist legal, BDSM jedoch nicht?
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Dr. Jilla Weinberg, Autorin von „Consensual Violence: Sex, Sport, and the Politics of Injury“, hat in den USA „Demons from the Bean“ veröffentlicht. Und trotz der damaligen Zustimmung des zweiten Partners gab ein BDSM-Partner zu, dass er in mehreren Klagen Unrecht hatte.
Weinbergs Buch untersucht zwei sehr unterschiedliche Aktivitäten, die einvernehmlich, aber potenziell gewalttätig sind: Mixed Martial Arts und BDSM. In beiden Fällen erklären sich die Menschen damit einverstanden, an etwas teilzunehmen, das zu Verletzungen führen kann. Allerdings werden diese Handlungen laut Gesetz unterschiedlich ausgelegt. Bei Mixed Martial Arts unterliegen die Teilnehmer keiner Strafverfolgung, bei BDSM ist die Sache jedoch völlig anders.
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Ich habe in letzter Zeit oft den Begriff „unverbindliche Beziehung“ gehört. Am häufigsten wird es von Männern verwendet, die keine ernsthaften Affären planen.
Das Paradox des Fortschritts. Tatiana Tschernigowskaja

Infolgedessen seien mehrere Fälle im Zusammenhang mit BDSM vor Gericht gekommen, schreibt Weinberg. Und das, obwohl die Teilnehmer im Kampfsport nicht stehen bleiben und sich gegenseitig nach ihren Vorlieben fragen. BDSM-Spezialisten setzen einander „strenge Grenzen“. Daher argumentiert Weinberg, dass wir uns erneut in einer Situation der Doppelmoral befinden.






