Lässt sich BDSM-Praxis mit Familienbeziehungen kombinieren?
Lässt sich BDSM-Praxis mit Familienbeziehungen kombinieren?
Menschen, die Fesselung, Disziplin, Dominanz, Unterwerfung, Sadismus und Masochismus (oder kurz BDSM) bevorzugen, werden oft mit Menschen in Verbindung gebracht, die zu herzlichen und dauerhaften Beziehungen nicht fähig sind.
Inhalt des Artikels:
Leider gibt es überraschend wenig Forschung zu verschiedenen Aspekten des Lebens und der persönlichen Beziehungen zu Partnern bei Menschen, die BDSM praktizieren. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch einige Erkenntnisse zu diesem Problem. 165 BDSM-Befürworter, die in festen, langfristigen Beziehungen standen, wurden online über eine Website bewertet, die der BDSM-Community dient.
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Die meisten waren heterosexuell (53 %) und bisexuell (31 %). Die häufigste BDSM-Identifikation war unterwürfig (32, 5 %) oder dominant (29 %). Zur Beurteilung der Beziehungsqualität mussten sie eine weit verbreitete Skala ausfüllen, um ihre Zufriedenheit mit einer bestimmten Beziehung zu ermitteln. Das wichtigste wichtige Ergebnis war, dass die Befürworter von BDSM auf dieser Skala durchschnittliche Ergebnisse erzielten und damit direkt in die Kategorie „kein Problem“ eingeordnet wurden. Darüber hinaus unterschieden sich die Bewertungen der männlichen und weiblichen Teilnehmer nicht, ebenso wenig wie die Bewertungen der Teilnehmer, die sich selbst in einer dominanten/oberen/unteren/unteren Rolle sahen.
Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, sofort mit der Vorstellung aufzuräumen, dass sich BDSM nicht mit einer festen, gesunden Beziehung verbinden lässt. Wie die Forscher anmerken, war ein wichtiger Punkt die Frage der gegenseitigen Akzeptanz dieser Praxis. Darüber hinaus beeinträchtigt die einvernehmliche Auswahl eines BDSM-Praktizierenden nicht unbedingt das Funktionieren der Beziehung oder das Wohlergehen der Familie.






