„Nackte Psychotherapie“: Eine Bewegung, die man lieber vergaß?
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Vor ein paar Wochen erregte ein alter Artikel meine Aufmerksamkeit. Es bietet einen historischen Überblick über die Bewegung der „nackten Psychotherapie“ in der Psychologie. In den 1960er und 70er Jahren entkleideten einige Psychologen Patienten in der Hoffnung, ihr „wahres“ oder „reales“ Selbst kennenzulernen.
Inhalt des Artikels:
Kurz gesagt, vor etwa einem halben Jahrhundert begann der Psychologe Paul Bindim mit der Durchführung gleichzeitiger Nacktpsychotherapiesitzungen mit zwei Dutzend Teilnehmern, bei denen sich die Menschen nackt auszogen und begannen, ihre tiefsten Geheimnisse miteinander zu teilen. Bindym behauptete, dass seine Seminare den Menschen helfen könnten, ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen und Beziehungen zu verbessern, und wurde zu einer Mediensensation.
Etwas, das man vergessen sollte. Kovalev S. V.
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Jetzt reden sie auf Schritt und Tritt darüber und die Boulevardzeitungen konkurrieren um Schlagzeilen. Ist die Zahl der Opfer gestiegen? Niemals, die schöne Hälfte der Menschheit.
Es erhielt viel positive Presse, wichtige Veröffentlichungen und die Unterstützung des damaligen Präsidenten der American Psychological Association (APA). Die Tatsache, dass Maslow diesen therapeutischen Ansatz öffentlich befürwortete, ist einer der interessantesten Teile dieser Geschichte.
Maslow, der 1970 starb, war eine herausragende Persönlichkeit auf den Gebieten der Psychologie und Therapie, und seine Arbeit ist bis heute einflussreich. Über seine Unterstützung der Nacktpsychotherapie und die Tatsache, dass er in seinem Buch Eupsychic Management schrieb, dass „Nudismus selbst eine Form der Therapie ist“, spricht jedoch niemand.

Die Nacktbewegung in der Psychotherapie starb kurz nach Maslow. Denn ohne seine Unterstützung hätte Bindrims Arbeit einfach nicht die gleiche Legitimität. Es wird interessant sein zu sehen, was aus dieser Bewegung geworden wäre, wenn Maslow nicht vorzeitig gestorben wäre.






