Sex, Masturbation und Prostatakrebs — gibt es einen Zusammenhang zwischen ihnen?

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Sex, Masturbation, Prostata

Sex kann erfolgreich als Mittel zur Vorbeugung von Prostatakrebs eingesetzt werden. Dafür gibt es einige wissenschaftliche Belege.

Inhalt des Artikels:

Im Jahr 2009 veröffentlichte die Zeitschrift BJU International die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie zum Grad der sexuellen Aktivität (Any) bei Männern unter 60 Jahren und zur konkreten Bestimmung des Risikos, an Prostatakrebs zu erkranken.

Das Ausgangsmaterial für diese Studie waren Daten von 409 Fallteilnehmern und 431 Kontrollpersonen, die Daten zur sexuellen Aktivität (und zum Alter von 50 Jahren) bereitstellten.

Die Ergebnisse zeigten Folgendes:

  • Sexuelle Aktivität bei Männern im Alter von 20 Jahren erhöht das Krankheitsrisiko, scheint es jedoch im Alter von 50 Jahren zu verringern.
  • Häufiges Masturbieren (jedoch kein penetrativer Sex) ist mit einem erhöhten Krankheitsrisiko in Ihren 20ern und 30ern verbunden, trägt aber auch dazu bei, Ihr Risiko in Ihren 50ern zu verringern.
  • Geschlechtsverkehr nur mit Penetration (aber ohne Masturbation) ist nicht mit Morbidität verbunden.

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Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Sex in vielerlei Hinsicht gut für uns ist. Sexuelle Aktivität hat beispielsweise stressabbauende Eigenschaften. Wenn Paare reinkommen.

Stadien von Prostatakrebs: eine vollständige Aufschlüsselung der Diagnose von Prostatakrebs | mednavigator. ru

Die Ergebnisse einer weiteren großen Studie wurden 2016 in der Fachzeitschrift European Urology veröffentlicht. Wissenschaftler verfolgten 18 Jahre lang die Daten von fast 32. 000 Teilnehmern. Daraus wurden Schlussfolgerungen gezogen. Männer, die mindestens 21 Mal im Monat ejakulierten, hatten ein um 20 % geringeres Risiko, an der Krankheit zu erkranken, verglichen mit denen, die viel seltener (4-7 Mal im Monat) ejakulierten.

Viele Studien haben einen Zusammenhang zwischen der Ejakulationshäufigkeit und dem Risiko, im Erwachsenenalter an Prostatakrebs zu erkranken, gezeigt. Es gibt jedoch immer noch keine verlässlichen wissenschaftlichen Beweise dafür, dass das eine eine Folge des anderen ist. Wissenschaftlern fällt es schwer, den Mechanismus dieses Zusammenhangs zu erklären, und sie stellen fest, dass der Grund für das geringere Risiko möglicherweise andere gesunde Gewohnheiten von Männern sind, die häufig masturbieren.

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Gespräche mit einem Onkologen. Prostatakrebs

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