Polyamoröse Beziehungen: „legalisierte“ Monogamie, eine Garantie für eine glückliche Verbindung
Im Jahr 2011 erschien eine romantische Komödie mit dem Titel „Famous Weeks“. Der Handlung zufolge bieten zwei Ehefrauen ihren Männern völlige sexuelle Freiheit, ohne die Familie zu gefährden. Natürlich ist der Film selbst sehr lustig. Es wirft jedoch ein ziemlich wichtiges Thema auf — die Verpflichtung vieler Paare zur Monogamie.
Inhalt des Artikels:
Traditionelle Ansichten
Im Allgemeinen begünstigt unsere Kultur die Monogamie. Und bei vielen Paaren kommt ein Treuebruch einer Katastrophe gleich. Er hat mich betrogen. Es ist vorbei, denken die Leute. Allerdings gibt es auch andere Paare, bei denen Loyalität eher eine unangenehme als eine notwendige Einschränkung darstellt. Das Leben erscheint grau und eintönig. Und alles hat mit der Treue zu Ihrem Partner zu tun. Aber wenn dieser Lebensstil für beide Partner langweilig und einschränkend erscheint, gibt es keinen Grund, daran festzuhalten. Zumindest nicht das, was uns die Biologie sagt.
Polyamoröse Beziehungen in der modernen Welt
Einerseits ist die Tatsache bekannt, dass sich der Mensch vom Affen entwickelt hat. In der Affengesellschaft gibt es einen großen Harem von Alphamännchen. Biblische Polygamie war weit verbreitet. Die Mormonengemeinschaft praktizierte offiziell Polygamie bis 1890. Einige Kulturen praktizierten Polygamie, bei der mehrere Männer mehrere Männer hatten. Sogar Julius Cäsar stellte fest, dass Polyandrie im alten Großbritannien weit verbreitet war. Und Vertreter des Lucy-Stammes in Papua-Neuguinea glauben immer noch, dass eine schwangere Frau für eine gesunde Entwicklung des Fötus sexuellen Kontakt mit mehreren Männern haben muss.
Polygamie (oder wie sie auch „polyamoröse Beziehungen“ genannt wird) ist jedoch nicht nur für Vertreter afrikanischer Stämme von Interesse. In vielen recht zivilisierten Regionen — zum Beispiel in Europa und Amerika — gibt es Clubs für Swingersex. Einige davon stehen allen offen. An anderer Stelle könnte es Paare oder alleinstehende Frauen ansprechen.
Offenheit in Beziehungen: Das ist besser als Täuschung
Diejenigen, die Monogamie praktizieren, bestehen darauf, dass Monogamie ihre Beziehung einfach ruinieren wird. Es gibt jedoch viele Paare, die eine langfristige Beziehung führen. Und gleichzeitig haben sie nie aufgehört, sie zu lieben. So verwerflich solche Beziehungen auch sein mögen, sie haben dennoch mehr Integrität als bei Paaren, bei denen einer oder beide Partner sich gegenseitig betrügen. Polygamie beinhaltet die vollständige Offenlegung von Informationen über sich selbst. Paare, die den Prinzipien polyamoröser Beziehungen folgen, sind immer auch an sexueller Harmonie und gegenseitiger Harmonie interessiert (obwohl, wie die Praxis zeigt, immer einer der Ehepartner an dieser Beziehungsform interessiert ist).
Lesen Sie auch: Warum ist eine polyamoröse Beziehung notwendig? diese Beziehungsform hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Und die zutiefst verdächtige Natur der Polyamorie ist einfach kontraindiziert. Wer braucht es also?

Interessante Statistiken
In polyamorösen Beziehungen geht es nicht um ständige Promiskuität. Für die meisten Paare ist Polygamie eine sorgfältig geplante Abkehr von einer normalen Beziehung. Alle Details werden mit dem Partner besprochen und Verabredungen mit einem Liebhaber oder einer Geliebten haben keinen Einfluss auf die Beziehung des Paares.
Offene Beziehungen und polyamoröse Menschen
Wie soll man entscheiden?
Eine Person, die eine polyamoröse Beziehung führen möchte, sollte dies zunächst mit ihrem festen Partner besprechen. Vielleicht wird er der Polygamie zustimmen. Oder vielleicht müssen Sie dieses Format zuerst ausprobieren, um Ihre endgültige Entscheidung zu treffen. Wenn der andere Partner nicht einverstanden ist, sagen Sie ihm in der Regel nach zwei oder drei Dates: „Nein, das ist nicht nötig.“
Grundregeln
Nehmen wir an, dass beide Partner an Polyamorie interessiert sind. In diesem Fall müssen einige Grundregeln beachtet werden. Zunächst müssen Sie alle Themen besprechen, die Sie interessieren. Lassen Sie sich nicht vom Abenteuer leiten. Seien Sie in Ihrer Kommunikation so konkret wie möglich und verwandeln Sie polyamoröse Beziehungen nicht in eine Dauerorgie. Sie können auch über akzeptable und inakzeptable Arten von Sex sprechen. Zum Beispiel: „Sie können einen Fremden küssen oder seinen Penis masturbieren. Aber lassen Sie sich nicht auf klassischen Sex oder Oralsex ein.“ Ebenso wichtig ist es, die Einzelheiten des Treffens und die mögliche Anwesenheit eines zweiten Partners zu besprechen. Einige monogame Paare stimmen einer der Dating-Optionen nur zu, wenn sich der andere Partner im selben Raum befindet und an dem Prozess teilnimmt. Andere fühlen sich in solchen Situationen nicht besonders wohl und bitten darum, beispielsweise in der Küche zu warten.
Wenn Sie eine polyamoröse Beziehung eingehen, sollten Sie Ihre Vorlieben und möglichen Risiken abwägen. Es gibt keine Garantie dafür, dass Ihr Partner kein schweres psychologisches und emotionales Trauma erleidet, wenn er sieht, wie seine Geliebte Sex mit einem Fremden hat. Es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Zweck der Monogamie nicht darin besteht, Partner zu trennen, sondern das Leben angenehmer zu gestalten.






