Sitophilie oder sexuelle Anziehung zu Nahrungsmitteln

Sitophilie, Sexualität, Anziehung

Es ist heutzutage schwer, von irgendetwas überrascht zu werden. Die Fetische reichen von den alltäglichsten, wie die Anziehung zu schönen Strümpfen an den Beinen oder engen Lederoutfits, bis hin zu den bizarrsten, wie der sexuellen Erregung durch Citrophilie oder allem, was mit Essen zu tun hat — sei es das Essen, das bloße Betrachten davon oder das Einatmen des Aromas.

Inhalt des Artikels:

Tatsächlich kam es schon oft vor, dass ich an einem Lebensmittelgeschäft vorbeiging und den süßen Geruch von frisch gebackenem Gebäck wahrnahm, das so köstlich war, dass mir das Wasser im Mund zusammenlief und ich es sofort kaufen wollte. Bei Zytophilen wird das alles etwas ignoriert. Durch die Weitergabe desselben Brotes erhalten solche Personen neben Speichel auch etwas in die Hose und bei weiblichen Vertretern auch Nasses.

Kurz zur Hauptsache

Ja, allein das Essen von Nahrungsmitteln kann angenehme Empfindungen hervorrufen, die mit sexuellem Vergnügen vergleichbar sind, aber in Bezug auf Zytophilie ist alles viel weiter fortgeschritten. Treten solche Abweichungen beim Essen auf, kann es bei Männern zu einer Dauererektion, bei Frauen zu einer Stimulation der Brustwarzen und bei Frauen zu einer vaginalen Befeuchtung kommen. Und es ist absolut keine Tatsache, dass meine Schwiegermutter Antonina Prokofjewna bereits köstlichen Borschtsch bis zum Wahnsinn gekocht hat. Nein nein. Freude entsteht in erster Linie durch den Prozess des Essens und nicht durch seinen Geschmack.

Eine weitere, häufigere Form der Zytophilie ist die Verwendung bestimmter Nahrungsmittel als männliche oder weibliche Fortpflanzungsorgane. So findet man in Foren oft Geschichten darüber, wie Hausfrauen Zucchini, Bananen oder große Gurken als Penisse verwenden. Oder wie alleinstehende Männer auf natürliche Weise Sex mit Melonen, Kürbissen, Donuts und sogar Kuchen haben (der Film „American Pie“ zeigt dies nur an einer Stelle).

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Moderne intime Beziehungen sind ein Prozess mit vielen miteinander verbundenen Faktoren. Jedes Mal, wenn eine Person zu Bett geht und lernen möchte.

Gleichzeitig ist Zytophilie eine bestimmte Art von sexuellem Fetisch, der nicht sehr verbreitet ist und nur für wenige Menschen charakteristisch ist. Videos von Mädchen, die ihre Vagina mit Sahne, Eis oder Marmelade bedecken, erfreuen sich auf Websites für Erwachsene immer größerer Beliebtheit.

Solche Dinge können auf die Tatsache reduziert werden, dass es einfach ein Element irgendeines Spiels ist, aber Statistiken zeigen, dass mehr als 15 % der Frauen weltweit versucht haben oder versuchen wollen, Sex mit irgendeinem Produkt zu haben (natürlich oft in Form einer phallischen Frucht oder eines phallischen Gemüses). Bei Männern wollen oder hatten laut Statistik 11-12 % Sex mit Essen (hier eignen sich verschiedene Produkte, die durch die Einführung eines erigierten Penis für sexuelles Vergnügen sorgen können).

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Behandlung

Wie andere sexuelle Abweichungen gilt Zytophilie traditionell nicht als psychische Störung und wurde bisher im Allgemeinen wenig untersucht. Psychologen vermuten, dass diese Abweichung vor allem Alleinstehende im Alter von 25 bis 40 Jahren betrifft.

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Der Ausweg aus dieser Situation besteht darin, nach einem Sexualpartner zu suchen, um zu verstehen, welche Art von sexuellem Vergnügen traditioneller Geschlechtsverkehr mit sich bringt. Alternativ kann in fortgeschrittenen Fällen, wenn sich ein Leben ohne Geschlechtsverkehr mit Bananen und Donuts nicht mehr vorstellen kann, eine Behandlung durch einen Psychiater verordnet werden. Typisch sind kognitive Verhaltenstherapie und Hypnotherapie.

In einigen Fällen können Ärzte Medikamente verschreiben, die Hormone oder Psychopharmaka enthalten. In den meisten Fällen kann das Problem jedoch durch einen einfachen Besuch bei einem Psychologen gelöst werden. Der Psychologe wird detaillierte Anweisungen geben, die dabei helfen, das sexuelle Verlangen nach Essen zu beseitigen.

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