Beim Masturbieren wird alles attraktiver

„Natursekt“ oder Beine — ziehen sie Sie an? Finden Sie Damenschuhe erotisch? Die meisten Leute sagen, dass es nicht um sie geht. Wenn man Menschen diese Fragen jedoch in Zeiten hoher sexueller Erregung stellt, beispielsweise beim Masturbieren, kann sich etwas ändern.
Ein Beweis dafür, dass sich Präferenzen ändern könnten, stammt aus einer Studie von Ariley und Lowenstein, die im Journal of Behavioral Decision Making veröffentlicht wurde. An der Studie nahmen 35 heterosexuelle männliche Studenten teil. Sie mussten 20 Fragen zum Thema Sex in zwei Zuständen beantworten: ruhig und kurz vor dem Orgasmus. Infolgedessen wurde nur eine Frage („Mögen Sie Sex bei eingeschaltetem Licht?“) von den Teilnehmern beider Bedingungen gleich (negativ) beantwortet.
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Es scheint, als ob jedes Mal, wenn ein anderes Videospiel ein großer Hit wird, von diesem Spiel inspirierte Pornografie auf der Welt auftaucht. Dieses Phänomen hat begonnen.
Überraschenderweise stellten die Teilnehmer fest, dass sexuelle Vorstellungen, die normalerweise als wild gelten, wie etwa Fantasien über urinierende Frauen, während der Masturbation erregend wurden. Von den 19 Bildern, die die Probanden als attraktiv empfanden, führte nur Sex mit einer Person des gleichen Geschlechts zu einer geringfügigen Änderung der Präferenz. Mit anderen Worten: 18 von 20 Dingen oder Phänomenen, die Männer unter normalen Bedingungen nicht erregen, konnten beim Masturbieren ein starkes sexuelles Verlangen hervorrufen.
Diese Ergebnisse stimmen weitgehend mit den Ergebnissen einer anderen Studie von Charmaine Borg und Peter Jay De Jong überein, in der Frauen untersucht wurden. Die Teilnehmer wurden gebeten, den umständlichen Akt durchzuführen, ihre Hand in eine Schüssel voller „gebrauchter“ Kondome zu legen.

Diese Studien zeigen, dass sexuelle Erregung unsere Vorlieben verändern kann. Wir können auch wichtige Schlussfolgerungen ziehen. Wir sind nicht immer gut darin, Veränderungen in unserer eigenen Weltanschauung zu erkennen.






