Genitalwarzen: etwas, worüber normalerweise nicht gesprochen wird

Menschen können ausführlich über Liebhaber, Sex, Beziehungen und Intimleben sprechen, auch wenn sie keine engen Freunde sind. Über manche Krankheiten kann man sogar mit engen Freunden reden, aber es gibt Themen, die mit niemandem besprochen werden. Sie sind weder gefährlich noch ansteckend, sondern einfach eklig. Eine dieser beschämenden und unangenehmen Krankheiten sind Genitalwarzen.
Inhalt des Artikels:
Auf den ersten Blick scheint dies ein seltenes Problem zu sein, doch Statistiken zeigen das Gegenteil. Offenbar wollen viele Menschen nicht darüber reden, weil es ein häufiges Problem im Genitalbereich ist.
Was ist das?
Kleine, runde oder längliche, rosa, rote oder hautfarbene Wucherungen rund um die Genitalien sind Genitalwarzen, die höchstwahrscheinlich durch das humane Papillomavirus (HPV) verursacht werden. Es ist das häufigste sexuell übertragbare Virus in den Vereinigten Staaten. Mädchen werden fast überall dagegen geimpft, um Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen, obwohl diese Vorsichtsmaßnahme umstritten ist.
Die schlechte Nachricht: HPV ist nicht immer heilbar. Etwa 10–20 % der Geheilten verbleiben in latenter Form. Genesene können sich erneut mit dem gleichen oder einem anderen Virusstamm infizieren. Insgesamt kennen Wissenschaftler mehr als 200 HPV-Stämme.
Die gute Nachricht ist, dass Genitalwarzen behandelbar sind. Tatsächlich sind sie nur ein Symptom einer HPV-Erkrankung und können erneut auftreten.
Nicht alle Genitalwarzen werden durch das humane Papillomavirus verursacht. Einige Arten werden mit HIV, Syphilis und anderen gefährlichen sexuell übertragbaren Krankheiten in Verbindung gebracht. Wenn also ein Ausschlag auftritt, sollten Sie sich einer umfassenden fachärztlichen Untersuchung unterziehen, um die Ursache zu ermitteln und eine geeignete Behandlung zu verschreiben.

So schützen Sie sich vor Genitalwarzen
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Das Besprechen intimer Themen kann selbst für diejenigen, die Ihnen am nächsten stehen, schwierig sein. Aber wenn Sex Schmerz statt Vergnügen mit sich bringt, ist es unmöglich, es stillschweigend zu ertragen.
Laut Ärzten ist es die beste Vorgehensweise, vollständig auf Sex zu verzichten.
Wenn Sie sich entscheiden, das Risiko einzugehen und weiterhin Sex zu haben, müssen Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen.
- Verwenden Sie Kondome (HPV kann auch ohne Hautausschlag übertragen werden);
- Begrenzen Sie die Anzahl der Partner;
- Führen Sie einen gesunden Lebensstil;
- Hören Sie mit dem Rauchen und Alkohol auf;
- Immunität stärken;
- Lassen Sie sich impfen.
Wie werden Genitalwarzen behandelt?
Es ist unmöglich, mit Sicherheit festzustellen, ob eine Person mit diesem Virus infiziert ist, da die ersten Symptome des humanen Papillomavirus erst Jahre nach der Infektion auftreten können. Die Verwendung von Kondomen verringert das Infektionsrisiko, verhindert es jedoch nicht vollständig. Darüber hinaus kann die Infektion nicht nur durch Genitalsex, sondern auch durch Oralsex übertragen werden.
Warzen können sich auf die Leiste oder die Oberschenkel, Lippen, Zunge und Rachen ausbreiten. Besonders gefährlich sind sie im Gebärmutterhals, da sie einigen Berichten zufolge Krebs verursachen können. Wenn sie unbehandelt bleiben, können sie innerhalb von ein oder zwei Jahren spontan verschwinden, aber durch eine Behandlung können sie viel schneller beseitigt werden. Darüber hinaus verhindert die Behandlung einige der Probleme, die mit dem Ausschlag einhergehen: Schmerzen, Juckreiz, mögliche Infektionen beim Kratzen oder Schäden an der Warze.

Für die Behandlung wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen, der Medikamente und bestimmte Verfahren verschreiben kann.
- Spezielle Cremes und Salben gegen Feigwarzen können eine recht lange Anwendungsdauer erfordern. Sie müssen normalerweise alle paar Tage einmal verwendet werden. Leider kann diese Methode Nebenwirkungen haben: Brennen, Schmerzen, Entzündungen, Juckreiz, Geschwür-, Krusten- und Krustenbildung. Heilmittel gegen andere Warzentypen werden höchstwahrscheinlich nicht helfen, da sie andere Ursachen haben.
- Kryotherapie — Einfrieren von Warzen mit flüssigem Stickstoff. Dies ist eine wirksame Methode zur Entfernung von Warzen. Leider ist die Wirkung ohne zusätzliche Behandlung nur vorübergehend. Während die Warzen nach dem Eingriff verschwinden, sind Ausfluss, Schmerzen, Juckreiz und Brennen möglich.
- Unter Elektrodesikkation versteht man die chirurgische Zerstörung von Warzen mittels Elektrizität, die unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt wird. Eine sehr wirksame Methode, mit der Sie Warzen für lange Zeit oder dauerhaft in 4-6 Wochen loswerden können. Nebenwirkungen: Hautverfärbungen, Narben, Blutungen, Infektionen.
- Laserchirurgie — Ausbrennen von Warzen mit einem Laser unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Diese Methode ist besonders bei Warzen sinnvoll, die sich an Stellen befinden, die für andere Behandlungsarten unzugänglich sind. Die Genesung wird mehrere Wochen dauern. Eine der erwähnenswerten Nebenwirkungen sind Schmerzen.
Vermeiden Sie sexuelle Aktivitäten mindestens zwei Wochen nach der Behandlung. Nach der Behandlung sollten Sie weiterhin Kondome verwenden und Partner vor der Erkrankung warnen.
Unbehandelt können Genitalwarzen spontan verschwinden oder sich zu riesigen Klumpen entwickeln. Wenn sie unbehandelt bleiben, ist das Risiko eines erneuten Auftretens recht hoch, selbst wenn sie spontan verschwinden.






