Häufige Ursachen von Schmerzen beim Sex: Sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
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Schmerzen beim Sex können den Eindruck erwecken, die Vagina sei zu klein oder zu eng für den Geschlechtsverkehr. Das stimmt jedoch nicht, da sich dieses elastische Organ problemlos an verschiedene Penisgrößen anpasst. Allerdings kann es hilfreich sein, die Vagina gezielt auf den Geschlechtsverkehr vorzubereiten.
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Die durchschnittliche Vaginalänge beträgt etwa 7 cm, was manchen Frauen unzureichend erscheinen mag. Bei sexueller Erregung dehnt sich die Vagina jedoch aus, und ihre Wände werden durch spezielle Gleitmittel gestärkt. Daher können Schwierigkeiten beim Eindringen und Schmerzen lediglich auf unzureichende Erregung, eine Verletzung, eine Entzündung, eine Infektion oder eine angeborene Anomalie hindeuten. Physiologische Veränderungen
Physiologische Veränderungen
Die Vagina ist so positioniert, dass der Penis nicht in den Gebärmutterhals eindringt und Beschwerden verursacht. Durch sexuelle Erregung weitet und verlängert sich die Vagina. Außerdem ist das Eindringen des Penis dann weniger schmerzhaft und die Befeuchtung einfacher. Erfolgt der Geschlechtsverkehr jedoch zu früh, vor der Erregung, kann die Vagina trocken und wund bleiben. Eine ausreichende Vorbefeuchtung sorgt für die notwendige natürliche Feuchtigkeit. Bei einer noch engen Vagina empfiehlt sich ein Gleitmittel auf Wasserbasis.
Die Straffheit der Vagina hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das Organ kann sich während der Geburt dehnen und anschließend wieder in seinen Normalzustand zurückkehren. Manche Frauen haben jedoch das Gefühl, ihre Vagina habe sich verändert. Das stimmt nicht. Das Gewebe braucht Zeit, um wieder so straff wie zuvor zu werden.
Die Elastizität und Form der Vagina verändern sich im Laufe des Lebens. Daher ist es wichtig, sich an diese Veränderungen anzupassen. Dies kann durch das Ausprobieren neuer Sexualstellungen und das Stärken der Beckenbodenmuskulatur erreicht werden, um die Straffheit und Festigkeit der Vagina wiederherzustellen.
Schmerzursachen

Schmerzursachen
Entzündungen und Infektionen, einschließlich sexuell übertragbarer Infektionen. Sie haben keinen Einfluss auf die Spannung oder Form der Vagina, können jedoch sexuelle Schmerzen verursachen.
- Verletzungen des Beckens und der Genitalien können ebenfalls Schmerzen verursachen, daher sollten Sie mit der sexuellen Aktivität warten, bis sie vollständig verheilt sind.
- Einmal erlebter sexueller Missbrauch kann intime Beziehungen schwierig und schmerzhaft machen, wenn er nicht richtig behandelt wird.
- Angeborene Anomalien, die als dicke oder unelastische Membran gelten (jungfräuliche Version), verursachen Schmerzen, wenn beim Sex Druck auf den Penis ausgeübt wird. Auch nach einem Geweberiss kann dieser Bereich bei jeder Bewegung des Penis geschädigt werden.
- Beim Vaginismus verhindern unwillkürliche Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur den Versuch, in das eigentliche Leiden einzudringen. Die Vaginalmuskulatur ist so angespannt, dass der Penis nicht eindringen kann, was bei der Frau Schmerzen verursacht. Dieser Zustand ist sowohl physiologischer als auch psychologischer Natur. Die Behandlung umfasst die Arbeit mit einem Vaginaldilator oder Trainingsgerät und gegebenenfalls die Mitwirkung eines Psychotherapeuten.
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Vagina zu locker
Zu weite Vagina
In unserem Leben kommt es zu physiologischen Veränderungen. Die Geburt ist einer der wichtigsten Faktoren, die die natürliche Enge der Vagina beeinflussen können. Manchmal kann dies dazu führen, dass Frauen anders empfinden. Bedenken Sie jedoch, dass die Fortpflanzungsorgane ihre ursprüngliche Form und Dichte wiedererlangen.
Kegel-Übung
Kegelübungen
Beim Wasserlassen zieht sich die Beckenbodenmuskulatur zusammen. Dadurch sollte der Urinfluss aufhören. Dies geschieht am besten zu Beginn des Prozesses, um die Stärke der Muskelkontraktion zu bestimmen. Wenn der Fluss schwächer wird oder aufhört, bedeutet das, dass die notwendigen Muskeln komprimiert sind. Sie müssen dies nicht zum ersten Mal tun. Halten Sie die Kontraktion vier Sekunden lang gedrückt und lassen Sie sie dann los. Sie müssen die Übung nicht jedes Mal machen, wenn Sie auf die Toilette gehen, aber Sie sollten sie so lange machen, bis Sie verstehen, welche Muskeln angespannt werden müssen. Führen Sie dann jederzeit 5–10 aufeinanderfolgende Kompressionen mit einer Verzögerung von 4 Sekunden durch und versuchen Sie, diese Serien 5–10 Mal am Tag durchzuführen.
Wie bei jeder körperlichen Aktivität werden sich Geduld und Übung auszahlen. Nach ein bis zwei Monaten spüren Sie bereits die Kraft der trainierten Beckenbodenmuskulatur und können die Wände der Vagina fest zusammendrücken, was Ihrem Partner mehr Freude am Sex bereitet und bereitet.

Jede Vagina ist für jeden Menschen einzigartig. Daher können Sie sich nicht auf die Erfahrung anderer verlassen, um festzustellen, ob Ihre Fortpflanzungsorgane „normal“ sind. Wer kennt Ihren Körper besser als Sie? Wenn Sie also beim Sex etwas stört, suchen Sie nach einer Lösung, die für Sie funktioniert. Intime Beziehungen sollten nicht unangenehm sein. Die meisten Probleme sind behandelbar. Wenn Sie beim Geschlechtsverkehr Schmerzen, Unwohlsein oder Blutungen verspüren, konsultieren Sie einen Arzt und nicht einen Freund oder eine Online-Beratung. So finden Sie den richtigen Grund und die richtige Lösung.
Schmerzen während oder nach dem Sex. Ursachen und Behandlung.






